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Erinnerungsbuch – Teil 9

Dieser Blogbeitrag ist Teil mehrerer Teile. Lesen Sie hier die anderen Teile:

Intro
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10

Hat etwas gedauert, aber jetzt ein extra langer Beitrag.

Ich bin jetzt bei Seite 17 angelangt. Auch dieser Text ist ein handschriftlicher Text von Mama.
Sie nannte uns ihr Kleeblatt.
Hat ‚t blumche van de mam‘ (‚das Blümchen von meine Mutter‘) (Waldsauerklee), deswegen nicht diesen Namen bekommen?

Aber zuerst zurück, wo wir aufgehört haben.

Seite 8 war schon da und auf Seite 9 ist der Fotorahmen um dieses unschuldig in die Welt schauendes Kind fertig.
Die Buroklammernpüpchen ist in der Herstellung, auf dem besten Weg. Hier spürte ich Widerstand im Herstellungsprozess. Wenn ich sie mir jedoch als Kind vorstelle, wie alt sie ist und wie sie dies tut, kann ich nah drann kommen. Dazu auch meine persönliche Gestaltungsfreiheit.

Die Entstehung dieses Buches besteht aus mehreren Komponenten.

Da ist zunächst ihre Geschichte gesehen durch meine Augen und mit meinen Erinnerungen.
Meine Wahrheit und Motivation auf meine Weise, wie wir sie alle auf unsere Weise erleben.

Das Teilen ihrer Geschichte wird sowohl hier als auch im Buch klein bleiben. Eines der Dinge, die ich sehr interessant finde, sind die Verbindungen, die ich entdecke, oder neue Dinge. Dies lädt auch zum Teilen mit Familienmitgliedern ein, die es auffüllen. Ich möchte dazu eine digitale Akte zirkulieren lassen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Nun macht es mir sehr viel Spaß, diese Geschichte im Buch zu gestalten und zwar so, dass ich auch Sie begeistern möchte.
Wenn Sie selbst damit beginnen möchten, ist die Papierbasis hier erhältlich. Diese wird in unserer Druckerei Pasklaar von Hand gefertigt.
Und wenn Interesse besteht, biete ich dies auch gerne als Kurs an, der jeweils mit einem eigenen Thema arbeitet. In solchen Kursen kommt mein Hintergrund aus dem Gesundheitswesen und der Pädagogik zusammen, was ich als sehr angenehm erlebe.

Dann gibt es den kreativen Prozess.
Einerseits die getroffenen Entscheidungen hinsichtlich Techniken, Materialien und Farben. Auf der anderen Seite die Kompromisse, Lösungen, Widerstände und Schwierigkeiten, die einem begegnen.

Und auch auf persönlicher Ebene ist man berührt, überrascht, getrieben oder kommt nicht weiter. Mit der Zuversicht, dass alles gut wird.

Seite 10 vervollständigt die Filzseite zum Thema „Textil“. Ihre große Liebe zu Textilien zeigt sich schon in jungen Jahren.

Bereits mit 16 Jahren absolvierte sie ihre Ausbildung zur Plätterin und begann bei Familie Bäcker im Waschsalon zu arbeiten. Hier ist sicherlich die Saat für sauber gefaltete Wäsche in ordentlichen Stapeln gesät. Dies wurde auch gut an ihre Töchter und … Enkelinnen weitergegeben.

So wie sie die Kleider für ihre Büroklammerpuppe nähte, nähte sie auch die Kleider für uns. Und so hat sie natürlich auch unser Taufkleid genäht.
Später hat sie aus diesem Kleidchen ein Puppenoutfit gemacht. Und dies kam jetzt auf meinen Weg wärenddessen ich mich hiermit beschäftige.

Während meiner „Halben Stunde Sticken mit Annemie“ habe ich diesen Fotoramen zweimal bearbeitet. Wenn ich selbst diese Filmaufnahme sehe, fühle ich mich tief verbunden, wenn ich sehe, wie meine Hände neben meiner Mutter als kleines Kind, arbeiten, deren goldene Hände mir geschenkt wurden.

Die Seiten 12 und 13 erzählen von Mamas Leben als junge Frau. Die Fotos zeigen, dass glücklichere Zeiten gekommen sind.
Einer ihrer Jugendlieben war das „Reitturnier“, Teile ihrer Sammelalben dienen hier als Hintergrund.
Eine weitere große Liebe ist Fasching und am liebsten im „August“. Ich bin kein Faschingsgänger, aber die Liebe zum August hat sie mir auf jeden Fall ans Herz gelegt.
An Fasching lernen sich Mama und Papa kennen.

Eine der interessantesten Entdeckungen bei der Suche, die wir gemacht haben, sind diese verschiedenen Zweige. Es wird recherchiert, in die Zeit welche dafür frei gemacht werden kann.

Mama und Papa heiraten 1958 und als Mama 2008 stirbt, sind sie bis auf 6 Wochen seit 50 Jahren zusammen. Das Fest zur 50-Järigen Hochzeit war vorbereitet und dass was wir konnten, haben wir nach die Abschiedsfeier verschoben.

Seite 15 und auch 16, die dritte Filzseite, haben das Thema „Karneval“. Meine ersten Gedanken drehen sich um den „August“ und durch die Generationen bis hin zur vierten…
Wir werden sehen.

Und dann sind wir auch schon da!

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